Die ZAL GmbH hat gemeinsam mit 3D.aero GmbH und dem Institut für Flugzeug-Produktionstechnik (IFPT) das Projekt Automated Quality Inspection entwickelt, das nun das Finale des Crystal Cabin Award 2026 erreicht hat.
Das System sieht einen mobilen Roboter vor, der autonom durch die Kabine navigiert, hochauflösende Bilder aufnimmt und mithilfe künstlicher Intelligenz Anomalien wie Kratzer, Nahtabweichungen oder Farbveränderungen erkennt. Automated Quality Inspection erkennt Kabinenmängel unmittelbar – von Kratzern bis zu Farbabweichungen. Die KI-basierte Anomalieerkennung wird dabei nicht auf Mängel trainiert, sondern auf das fehlerfreie Produkt. Dadurch kann die Inspektion schnell und hochpräzise erfolgen und Anwendern Aufwand, Zeit und Kosten sparen. Zusätzlich erstellt das System einen detaillierten 3D-Zwilling, der eine Fernbewertung ermöglicht.
Die letzte Präsentation vor der Crystal Cabin Award Jury findet am 13. April im Vorfeld der Kabinenmesse Aircraft Interiors Expo (AIX) statt.
Das Konzept basiert auf dem gemeinsamen Forschungsprojekt DrumView, das im vergangenen Jahr gestartet wurde und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird. Unterstützt wird das Projekt außerdem von der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg).
Am Projekt beteiligt sind bei der ZAL GmbH Thilo Fryen, Martin Gromniak und Constantin Deneke, bei 3D.aero GmbH Felix Kruse sowie beim IFPT der TU Hamburg Lukas Bath.










