Hamburg, 1. Oktober 2026. Dr. Eckart Frankenberger übernimmt die Geschäftsführung des ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung. Er tritt die Nachfolge von Roland Gerhards an, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Um einen strukturierten Wissenstransfer zu sichern, führen Frankenberger und sein Vorgänger die Organisation im Oktober gemeinsam.
Mit Frankenberger gewinnt das ZAL einen hocherfahrenen Ingenieur mit rund 25 Jahren Luftfahrtkarriere bei Airbus. Im Engineering verantwortete Frankenberger zunächst für Airbus Deutschland das R&T Programm-Management und in Toulouse die Entwicklungsmethoden für den A350, bevor er im Werk Hamburg als Leiter des Gesamtprojektes Neue Fabrik moderne Fließmontagen in der Rumpfproduktion einführte. Später leitete er als Vice President und Mitglied der Hamburger Werkleitung die Produktion der Rümpfe für die A380 und A350. Als Chief Industrial Architect für Airbus Commercial entwickelte er u.a. die Fertigungsprozesse für die nächste Flugzeuggeneration und brachte neue, zunehmend automatisierte Produktionslinien für die A320-Familie mit auf den Weg. Als Lead Industrial Architect für das Gesamtflugzeug leitete er zuletzt die Vorbereitung der industriellen Schlüsseltechnologien für den Flugzeugbau der Zukunft, wofür u.a. Labore und Hallenflächen im ZAL genutzt werden. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Veröffentlichungen und Patenten dokumentiert.
Staatsrat BWAI, Dr. Christopher Schwieger, Aufsichtsratsvorsitzender der ZAL GmbH: „Mit Dr. Frankenberger gewinnen wir einen Manager, der die Herausforderungen der Luftfahrtindustrie aus erster Hand kennt und weiß, wie Forschung die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Hamburg für die nächste Flugzeuggeneration stärkt. Sein Verständnis für industrielle Prozesse und Innovation wird das ZAL als neutrale Plattform und wirtschaftlicher Motor weiter stärken.“
Dr. Eckart Frankenberger, CEO ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung: „Ich freue mich, das ZAL zu führen. Luftfahrtforschung braucht Orte wie das ZAL: neutral, kollaborativ und offen für alle Player der Branche. Meine Vision ist, diese Rolle auszubauen und dabei sicherzustellen, dass die Forschungsenergie hier tatsächlich in konkrete Prozess- und Produktverbesserungen bei unseren Partnern fließt. So sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit Hamburgs.“




